Autor, Komponisten, Ensemble, Projektleitung

 

Der Autor und die Komponisten

Rolf Kemnitzer wurde 1964 in Langenfeld bei Scheinfeld geboren. Er wuchs in Belgien auf und absolvierte 1984 -1987 eine Theaterregieausbildung an der Ulmer Theaterakademie. Seit 1988 arbeitet er als Regisseur, Autor und Schauspieler zunächst für verschiedene Off-Gruppen, bald auch für diverse Stadt- und Landestheater. Seit 1995 ist er als freier Autor in Berlin tätig. Uraufgeführt wurden u.a. „Die Herzschrittmacherin“1998 am Staatsschauspiel Dresden; „Die Bauchgeburt“2002 Staatstheater Saarbrücken; „Der Waschboy“ 2006 Staatstheater Stuttgart; „Die Blindgänger“ 2007 Schauspiel Frankfurt und Berliner Maxim Gorki-Theater. Seit 2003 produziert Kemnitzer Feature-Arbeiten. Er gewann für das SWR-Fiction-Feature „Der schwere Gang vom Weihnachtsmann“ den „Radio-Journal-Rundfunkpreis 2005“.

Rolf Kemnitzer 


Fritz Baltruweit wurde 1955 in Gifhorn geboren und ist in Hannover aufgewachsen. Er studierte evangelische Theologie und Musikwissenschaft in Göttingen. In den letzten 30 Jahren veröffentlichte er etwa 1000 Songs als Komponist und Textdichter und arbeitete als Pastor und Musiker unter anderem. bei der Entwicklung und Durchführung von liturgischen Großveranstaltungen mit (www.studiogruppe-baltruweit.de). Nach seinem Wirken als Programmgestalter im Christus-Pavillon auf der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover ist er Referent im Haus kirchlicher Dienste und dem Evangelischen Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im Michaeliskloster Hildesheim.

Studiogruppe Baltruweit 


Ismail Safak (Isolight) wurde 1985 in der Türkei geboren. Er kam mit 10 Jahren nach Deutschland und lebt heute in Berlin. Seit seinem 12. Lebensjahr macht er vorwiegend Rap, aber auch Rockmusik. Er hatte seitdem ca. 60 Konzerte. Die bedeutendsten Auftritte hatte er auf dem Rock´n Coke Festival in Istanbul (2005) und beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover (2005).

berlinhiphopfraktion 

 


Ertugrul Alboga (Deniz Bax) wurde 1973 in Kassel geboren und ist dort aufgewachsen. Seit acht Jahren lebt er in Berlin. Er ist seit 1992 als Sänger, Tänzer und Schauspieler tätig und kann auf eine Reihe von Auftritten bei Musikveranstaltungen, in Filmen, Theaterstücken und im Fernsehen zurückblicken. 2002 initiierte er das Rap Musical „Groß Raus“ (Premiere in Berlin). Seit 1998 arbeitet er als Rap-Coach und Trainer. Im Jahre 2000 gründete er das Förder-Forum „Berlin Hip-Hop Fraktion“ zur Unterstützung von Nachwuchstalenten. Er veröffentlichte u.a. die CD „Wahrer Frieden“

 berlinhiphopfraktion



Das Ensemble des Klecks-Theater

 Klecks-Theater Hannover


Harald Schandry
wurde 1956 in Frankfurt a.M. geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, trat er ab 1980 in verschiedenen Theatern auf. Seit 1983 spielte er vielfach in diversen Fernseh- und Filmproduktionen mit (Tatort, Bella Block, Stadtklinik, etc). Ebenfalls 1983 wurde er als Hauptdarsteller mit der Produktion „Hamletmaschine“ von Heiner Müller eingeladen zum Holland-Festival in Den Haag/Rotterdam. 1987 gründete er das Klecks-Theater Hannover und fungiert seitdem als dessen Leiter. 2002 gründete er die Erwachsenensparte „hannoversche kammerspiele“. Der Künstler hat als Regisseur seit 1987 ca. 50 Inszenierungen realisiert. Bemerkenswerte Inszenierungen sind: „Die Papageienjacke“ von Ad de Bont (2004), „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel (2005) und „Durst“ von M. Kumpfmüller (2007).

 

Barbara Felsenstein (Odette) wurde in Ost-Berlin geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie Musik-, Theaterwissenschaft und Französisch an der Humboldt Universität in Berlin. Im Rahmen ihres Gesangstudiums verbrachte sie 18 Monate an der Hochschule Escuela Superior de Musica de Catalunya. Sie singt derzeit in verschiedenen Formationen und ist als Studiosängerin tätig. Als Schauspielerin trat sie auf in der Produktion „Durst“ der hannoverschen kammerspiele und im Figurentheater „Die roten Finger“.

 

Demet Fey (Gülay) wuchs in Herten auf. 2001-2005 besuchte sie die Arturo-Schauspielschule in Köln und schloss mit einer Zusatzqualifikation für audiovisuelle Medien ab. Sie besuchte außerdem 2005 ein Synchronseminar bei Klaus Terhoeven in Köln. Sie wirkte seit 1998 bei einer Vielzahl von Theater-, Film-, Fernseh- und Radioproduktionen mit, unter anderem in „Antigone“ am Arturo Theater in Köln in der Hauptrolle, in „Open End – Drama Köln“ in Köln und in „Love-Jogging“ im Contra-Kreis-Theater in Bonn.

 

Sami El Gharbi (Jamal) wurde in Düsseldorf geboren und ist arabisch-deutscher Abstammung. Er wuchs in Düsseldorf auf. Mit seinem 18. Lebensjahr begann er, Schauspielunterricht zu nehmen und wirkte an verschiedenen Fernsehproduktionen mit. 2005 wurde er in die Hochschule für Musik und Theater in Hannover aufgenommen. Beim Staatstheater Hannover tritt er zurzeit in den Produktionen „Tintenblut“ und ab Februar 2008 in „Peer Gynt“ auf.

 

Martin Feye (Jamal) wurde in Thuine geboren, wuchs in Lingen auf und lebt seit 1998 in Düsseldorf. Er studierte in Bochum Wirtschaftswissenschaft und arbeitete sechs Jahre als Berater in der Werbung. Privater Schauspielunterricht und Sprecherziehung bilden die Basis für seine derzeitige Tätigkeit: seit 2004 ist er freiberuflich als Moderator, Sprecher und Schauspieler tätig. Er ist Darsteller in der Reihe „Dinner Criminale“ sowie im Unternehmenstheater und arbeitet derzeit an einem Stück für die Stadt Lingen. Seine Stimme kann man in diversen Werbespots sowie in Unternehmensfilmen hören. Außerdem berichtet er live als Fußballreporter regelmäßig von den Spielen der Bundesliga, im DFB-Pokal, im Uefa-Cup und der FIFA WM.

Dirk Lüdemann (Lanz) wurde in Hamburg geboren und ist gelernter Segelmacher. Von 1983-1987 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der freien Theaterschule Cockpit in Hamburg. Seit 2001 ist er als freier Künstler, Kunsttherapeut und Feldenkraislehrer tätig. Er hatte seit den achtziger Jahren eine Vielzahl von Engagements. Unter anderem spielte er mit in „Richard III“ am Klecks-Theater Hannover (1999), in „Lukas, der Lokomotivführer“ am Theater für Kinder in Hamburg (1997) und 2005 in „nur geträumt“ unter der Regie von Detlef Buck.

 


Projektidee:

Dr. Christoph Dahling-Sander,

ehemaliger Leiter der
Arbeitsstelle Islam und Migration
im Haus kirchlicher Dienste
der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

www.kirchliche-dienste.de/islam.migration

 

 

 

Link zur Arbeitsstelle Islam und Migration im Haus kirchlicher Dienste Link zum Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannover