Pressestimmen
Julia liebt Romeo - und der ist Muslim (Publik Forum, Nr. 21, 2007)
... In Zeiten, in denen über Sinn und Unsinn religiöser Karikaturen gestritten und eine Neubewertung des Verhältnisses von Religion und Kunst versucht wird, geht die hannoversche Landeskirche ein Wagnis ein. Die dramatische Liebesgeschichte um "Romeo und Julia" als Beziehung einer Christin mit einem Muslim neu zu interpretieren erfordert Mut und Entschlossenheit. Beides könnte sich lohnen.
Mit oder ohne Kopftuch - "Die göttliche Odette" soll zur Diskussion mit dem Islam anregen (Hannoversches Wochenblatt, 24.10.2007)
... Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen einer christlichen Schülerin und einem muslimischen Schüler. Es geht um die Sorgen, Nöte und Zweifel junger Menschen in einer zerrissenen Welt unterschiedlicher kultureller Hintergründe.
Konvertieren "geht schneller als Tütensuppe" (Landeszeitung Lüneburg, 18.10.2007)
"Die göttliche Odette" ... erreicht sein Publikum: rund 150 Schüler zwischen 16 und 23 Jahren der BBS I ließen sich in seinen Bann ziehen. Und offenbar fühlten sich alle Nationalitäten und Religionen unter ihnen angesprochen, folgten mit Spannung den Gefühls-Verstrickungen auf der Bühne, kommentierten Szenen, klatschten bei den Rap-Einlagen von Jamal begeistert mit. "Ich hätte auch nicht gewusst, was ich an Odettes Stelle getan hätte", lautete die erste Reaktion von der 17-jährigen Angelina. "Man kann sich gut in das Stück hineinversetzen", sagt ihre Freundin Janina (16) ...
Ein Fluss aus Benzin (taz nord, 10.10.2007)
Ein Theaterstück ... über den Krach der Kulturen ... - das hätte auch verdammt schief gehen können. Doch Zeyneb Ercevik wird in ihrem Aufsatz für die Politik AG einen lobenden Aufsatz schreiben.
... Der Berliner Autor Rolf Kemnitzer hat bei der "Odette" zwei Klassikerfolien miteinander verwoben. Schon bei Shakespeares Drama erschwert der Hass ihrer Sippen den Verfallenen das Leben. Gleichzeitig wabert Lessings Nathan und der Streit der Weltreligionen stets untendrunter mit. Lehrreich ist auch das Begleitheft zum Theatrerprojekt, das mit Textauszügen, Songtexten und Unterrichtsbausteinen Anregungen für die Weiterdrehe der hochaktuellen Klassiker liefert.
Der ganze Tanz der Toleranz (Neue Presse, Hannover, 05.10.2007)
Kurz gefragt
Harald Schandry, Leiter des Klecks-Theater, führt bei "Odette" Regie
NP: Theater als pädagogisches Instrument - klappt das?
Schandry: Das klappt, wenn man die Probleme ernst nimmt und smart und biegsam dabei bleibt. Wir legen den Fokus auf das Verknallen, auf pubertäre Turbulenzen, da gingen Testklassen zum Beispiel bei den Romeo-und-Julia-Szenen gebannt mit.
NP: Und die Botschaft kommt an?
Schandry: Wenn ds Stück gut gemacht ist, kann die Aufklärung einfach mit an Bord sein - wie ein blinder Passagier. Schön an "Odette" ist, dass die Welten aufeinander knallen und die Vorurteile über den Islam zu Wort kommen.
Fromm und verliebt (Hannoversche Allgemeine Zeitung, Beilage Spielzeit, 28.09.2007)
... Eine moderne Romeo- und Julia - Variante, diesmal im interreligiösen Spannungsfeld - als Aufruf zu Selbstreflexion und Toleranz, "zum tiefen Kennenlernen des Anderen und des Eigenen".
Pressemitteilung der Informations- und Pressestelle der Landeskirche, Hannover, 27.09.2007
"Mit dem Theaterstück 'Die göttliche Odette' ergreifen Christinnen und Christen die Initiative und stellen sich den Themen Migration und dem Dialog mit dem Islam," sagte Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, die Schirmherrin des Tournee-Theaterprojektes für Schülerinnen und Schüler.
Pressemitteilung (24.7.2007) der Informations- und Pressestelle, HANNOVER
„Die göttliche Odette“ –
Probenstart für das Tournee-Theaterprojekt zum christlich-islamischen
Dialog unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Dr. Käßmann

